Das schwarze Unheil

Neuanfang

Einige Tage verbrachten Fia und Seraphina noch in Wartle, ruhten sich aus und besprachen ihre nächsten Schritte. Als sie sich eines Morgens auf den Weg machen wollten und gerade ihre Pferde beluden, kam eine kleine Gnomin auf sie zu. Sie stellte sich vor: “Seid gegrüßt, ihr Tapferen! Mein Name ist Runa und ich habe gesehen, was mit eurer Gefährtin passiert ist. Ich bin schon seit langer Zeit hier im Dorf und wurde von Euch inspiriert, hier nicht länger zu bleiben sondern von hier wegzugehen und Abenteuer zu erleben.” Seraphina beachtete sie nicht weiter und bepackte ihr Pferd weiter, doch Fia drehte sich um, schaute Runa an und antwortete: “Das ist schön, ich wünsche euch viel Glück auf Eurer Reise.”
Runa erwiderte: “Ihr scheint nicht zu verstehen. Ich möchte mit euch kommen.”
Fia blinzelte und sah rüber zu Seraphina, die mit einem skeptischen Blick zur Gnomenfrau sprach: “Ich denke das ist zu gefährlich für euch.” Fia widersprach: “Gebt ihr eine Chance. Wir können Hilfe gebrauchen, jetzt wo Wyssal nicht mehr da ist.” Widerwillig schnaubte Seraphina, blickte auf den Weg vor ihnen und nickte.
Runa, sichtlich erfreut, dankte den beiden: “Ich werde euch nicht enttäuschen!”, sprang auf ihr eigenes Pony und die drei machten sich auf den Weg Richtung Whistledown.

Über den hölzernen Steg verließen die drei das Dorf Wartle. Froh wieder festen Boden unter den Füßen zu haben, wollten die drei gerade losreiten, als sie von einem hochgewachsenen Elfen und seiner Gefolgschaft, die mitten auf dem Weg standen, aufgehalten wurden.
“Haltet ein, Reisende! Mein Name ist.. " – “Aus dem Weg!” schnaubte Seraphina, die ohnehin schon unzufrieden damit war, dass jetzt auch noch eine Gnomin zu ihrer Gruppe gehörte. “Bitte, hört mich an.”, fuhr der Elf fort, “Mein Name ist Ileath und ich komme aus Ilsurian. Ich suche jemanden, der mir einen Dienst erweisen könnte und ihr seht aus, als wäret ihr genau vom richtigen Schlag.”
“Wir können euch leider nicht helfen.”, antwortet Fia dem Elfen, als Seraphina ihr Pferd schon anwies, an ihm vorbeizugehen. Ungeachtet der Absage fuhr der Ileath fort: “Ich brauche jemanden, der einen Dolch besorgt und nach Kaer’Maga bringt. Der Dolch ist unweit von hier in einer Hütte, so weit ich weiß.” Seraphina, Fia und Runa ritten durch die Gruppe der Elfen durch, die nur widerwillig Platz machten. Fia drehte sich um und rief dem Elfen noch zu: “Tut mir leid, aber wir können euch wirklich nicht helfen!”
“Idiot.”, murmelte Seraphina, als sich die drei weiter auf den Weg Richtung Whistledown am See Syrantula machten. Während des Weges unterhielten sich Runa und Fia darüber, woher Runa stammte und was sie bisher getan hatte, und Fia erzählte von der Verderbnis und dem Babau-Dämon, von Redoras und Zulina und von den anderen Kameraden, Uthred Bluthand, Thandoril, Mark und Adorjan Nihahna, die alle nun nicht mehr zu ihrer Gruppe dazugehörten.

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