Das schwarze Unheil

Hauptmann Redoras

Nach langer Reise endlich in Magnimar angekommen, entdecken die Abenteurer, dass die Zelte des Auffanglagers schon alle abgebaut werden. Scheinbar ist die Heilung auch bis hierhin vorgedrungen. Sie machten sich auf den Weg durch die Stadt, vorbei an euphorisierten Stadtbewohnern, die feierten und lachten. Im Palast angekommen sprachen sie mit Redoras über die Geschehnisse.

“… das ist sehr beunruhigend. Dieser Kult verehrt also Lamasthu, die Göttin des Wahnsinns und kommuniziert scheinbar mit Kurnugia, der astralen Ebene, in der Lamashtu wohnt. Wir können nur hoffen, dass sie nicht vor haben, Lamashtu selbst auf diese Welt zu beschwören. Dann wären wir verloren.”, erklärte er und sah dann den Orb, den Seraphina in der Tasche hatte. “Das ist es! Das ist die magische Kugel, durch die sie mit Kurnugia kommunizierten. Natürlich ist sie nicht mehr aktiv. Aber ich kenne jemanden, der sie aktivieren kann. Er wohnt in Kaer’Maga, kein besonders netter Zeitgenosse, aber wenn ihr ihn bezahlt, wird er euch diesen Dienst erweisen. Sein Name ist Tortai. Mischwesen aus Halbork und Gorgone. Keine schöne Geschichte, wie er gezeugt wurde!”, scherzte er.
Fia sah das Wappen an der Rüstung von Redoras und unterbrach ihn: “Redoras! Ihr habt uns nie Euren Nachnamen gesagt. Kann es sein, dass Ihr eine Schwester namens Zulina habt und euren Vater seit Jahren nicht gesehen habt, Hauptmann Redoras Frindahl?”
Redoras schluckte, sah Fia in die Augen und antwortete: “Ja, wieso? Was könnt ihr mir erzählen?” Fia lächelte und erzählte Redoras, was passiert war: Dass sie seinen Vater getroffen haben und dass seine Schwester versucht hat sie umzubringen. Redoras antwortete hektisch: “Das ist ja großartig!” Er ging durch den Raum und packte verschiedenste Dinge in seine Tasche. “Ich werde mich direkt auf den Weg nach Ravenmoor machen! Und Ihr, wenn ihr uns noch weiter unterstützen wollt, könnt nach Kaer’Maga zu Tortai reisen und ihn um Hilfe bitten. Aber gebt Acht, er ist Fremden gegenüber ein bisschen… eigen.” Er eilte zur Tür und drehte sich nochmal um, bevor er ging und sagte: “Achja, Tuck! Gebt den tapferen Helden hier eine Unterkunft im Palast, so viel Essen, wie sie nur möchten und jeweils 2000 Goldstücke, als kleine Belohnung für ihre Mühen. Eine richtige Belohnung werde ich mir noch überlegen müssen, die bekommt Ihr, wenn ihr aus Kaer’Maga wieder zurück seid.”
Bevor einer der drei Helden noch etwas sagen konnte, war Redoras schon zur Tür raus. Sie ließen sich vom Organisateur Tuck belohnen und speisten und feierten den ganzen Abend.

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